Sportmedizin? – Wer geht da hin?

In Deutschland praktizieren über 400.000 Ärztinnen und Ärzte. Es gibt dutzende von verschiedenen Facharztrichtungen. Eine davon ist der Facharzt für Sportmedizin. Wir haben gefragt: Wer geht denn eigentlich wann genau zu einem Sportmediziner?

Prof. Dr. Bernd Wolfarth und Dr. Thouet aus dem Institut für Sportwissenschaften und Sportmedizin an der Charité in Berlin klären auf:

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Wer kommt in der Regel zu Ihnen an das Institut? Wer sind Ihre Patientinnen und Patienten?

Prof. Dr. Bernd Wolfarth: Wir sind jetzt eine der größten sportmedizinischen Einrichtungen in Deutschland, haben einfach eine hohe Anzahl an Patientenkontakten im Jahr und daraus ergibt sich auch ein sehr weites Feld an unterschiedlichsten Patienten. Das geht wirklich vom Nachwuchsleistungssportler, über den Profisportler, bis hin zum Olympiasieger. Aber zu uns kommen auch 40- bis 60jährige Checkup-Patienten und auch Patienten die schwer krank sind und die Sport als Therapie empfohlen bekommen haben.

Dr. Thomas Thouet: Dann haben wir natürlich auch doch einen sehr großen Anteil an gesunden, sportlich ambitionierten Menschen, die vll. sonst gar nicht so sehr auf die Idee kämen, zum Arzt zu gehen, um sich beraten zu lassen. Da muss man auch sagen, dass das Angebot seitens der Krankenkassen für sportmedizinische Untersuchungen deutlich besser geworden ist, d.h. auch die Kostenübernahme geklärt ist und das bringt schon relativ viele ambitionierte Freizeitsportler zu uns, die sich hinsichtlich ihrer sportlichen Aktivität einfach nochmal besser beraten lassen wollen.

Sportmedizinische Untersuchungen sind Kassenleistungen!
Übergewicht und Bewegungsmangel haben seit 2020 stark zugenommen. Es ist empfehlenswert, sich vor einem (Wieder-)Einstieg in den Sport auf seine Belastungsfähigkeit untersuchen zu lassen.

Mit welchem Anliegen oder welchen Beschwerden suche ich die Sportmedizin auf? Wann macht eine sportmedizinische Untersuchung Sinn?

Prof. Dr. Bernd Wolfarth: Wir sind jetzt eine der größten sportmedizinischen Einrichtungen in Deutschland, haben einfach eine hohe Anzahl an Patientenkontakten im Jahr und daraus ergibt sich auch ein sehr weites Feld an unterschiedlichsten Patienten. Das geht wirklich vom Nachwuchsleistungssportler, über den Profisportler, bis hin zum Olympiasieger. Aber zu uns kommen auch 40- bis 60jährige Checkup-Patienten und auch Patienten die schwer krank sind und die Sport als Therapie empfohlen bekommen haben.

Dr. Thomas Thouet: Dann haben wir natürlich auch doch einen sehr großen Anteil an gesunden, sportlich ambitionierten Menschen, die vll. sonst gar nicht so sehr auf die Idee kämen, zum Arzt zu gehen, um sich beraten zu lassen. Da muss man auch sagen, dass das Angebot seitens der Krankenkassen für sportmedizinische Untersuchungen deutlich besser geworden ist, d.h. auch die Kostenübernahme geklärt ist und das bringt schon relativ viele ambitionierte Freizeitsportler zu uns, die sich hinsichtlich ihrer sportlichen Aktivität einfach nochmal besser beraten lassen wollen

Wie gehen Sie dabei auf die unterschiedlichen Patientengruppen ein?

Prof. Dr. Bernd Wolfarth: Wenn wir z.B. Krebspatienten, kardiologische Patienten, Typ 2 Diabetiker oder adipöse Patienten bekommen, die in den Sport einsteigen sollen. Auch da geht’s darum die Belastbarkeit zu untersuchen. Auch da geht’s darum eben auszuschließen, dass es vielleicht grunderkrankungsbedingt irgendwelche Kontraindikationen oder Probleme gibt, die durch Sport treiben schlechter werden könnten. Da geht’s zum Teil auch darum, nochmal die Therapie zu optimieren und dann wirklich sicheres Sport treiben zu ermöglichen, was sekundär dann eben einen positiven Einfluss auf die Erkrankung hat. Gerade in diesem Segment 40 bis 60 Jahre ist es oft auch so, dass jemand entweder als Neueinsteiger oder als Wiedereinsteiger in den Sport kommt. Dann müssen wir zum einen natürlich die Gesundheitssituation abklären, also sagen ob es auch sicher ist, Sport zu treiben. Auf der anderen Seite können wir natürlich auch Ratschläge geben wie man vernünftigerweise in den Sport einsteigt. Das heißt, wir können eben die Leistungsfähigkeit objektivieren, können auch natürlich Trainingshinweise ableiten aus den Untersuchungen, die wir machen und können damit den Menschen eben Hinweise geben, wie sie auf der einen Seite sicher und auf der anderen Seite aber auch erfolgreich und zielorientiert den Sport betreiben können.

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