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Forschungsprojekt iSenDi erfolgreich abgeschlossen

Wir hatten die Gelegenheit bei einem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des Förderschwerpunkts "Pflegeinnovationen für Menschen mit Demenz" geförderten Forschungsprojekts "iSenDi" dabei zu sein. Das Ergebnis der jahrelanger Forschung konnte nun an Prof. Dr. Becker, Direktorin der Klinik für Palliativmedizin der Uniklinik Freiburg, übergeben werden.

Im Rahmen einer BMBF-Fördermaßnahme wurde im Jahr 2016 mit der Uniklinik Freiburg, der Hochschule Furtwangen, dem Zentrum für Psychiatrie in Emmendingen, der Firma DORNER und weiteren Partner ein innovatives Projekt zum Thema „Intelligentes Sensorsystem zum Biomonitoring von Distress (iSenDi)“ gestartet. DORNER war für das Thema der Datensammlung und deren Datenbereitstellung verantwortlich. In diesem Zusammenhang wurde ein spezielles Sensorsystem entwickelt und evaluiert. Die Erstellung der Beobachtungs-Software war eine weitere Anforderung im Projekt, ebenso wie der zu programmierende Algorithmus, um den Distress automatisch anhand der Biosensoren zu erkennen. Im letzten Schritt wurden diese einzelnen Komponenten zu einem System zusammengefügt und über die DORNER Softwarekomponenten gesteuert.

Ein weiterer Ansatz war, eine zu integrierende Alarmierungsfunktion einzubauen, die Angehörige bei der Hauspflege von Patienten benachrichtigen soll, wenn bei diesen Distress erkannt wird. Dadurch wird es noch einfacher, den Gesundheitszustand des Patienten schnell zu erkennen. Im Projektverlauf wurde ein Prototyp zum Endprodukt iSenDi Demonstrator ausgebaut und weiterentwickelt:

1)      Auf einem eigenen Gerät läuft nun das Monitoring und auf einem anderen die Beobachtungs-App.

2)      Das finale Produkt ist eine Sensormatte, die direkt unter der Matratze liegt und das vollständige Monitoring- sowie das Steuerungssystem beinhaltet.

3)      Die Steuerungssoftware, die dem jeweiligen Bedarf angepasst ist (Admin-, Pflegepersonal-, Anwender-Oberfläche), wurde von DORNER entwickelt.

Am Ende des Projekts steht nun ein System zur Verfügung, das unter idealen Bedingungen Distress erkennen kann. Optimierungspotenzial gibt es weiterhin in der Programmierung des Algorithmus, um das Auftreten von Distress besser analysieren zu können.

Für alle Beteiligten war es ein sehr spannendes und erfolgreiches Projekt, da Patienten mit diesem System zukünftig besser behandelt werden können. Zudem hat DORNER in diesem Zusammenhang eine neue Bedienoberfläche entwickelt, die bei den Anwendern sehr gut ankommt! Das betrifft sowohl das Beobachtungssystem wie auch das Steuerungssystem. Die Projektziele wurden final erreicht und die neuen DORNER Anwendungen können bei Bedarf um weitere Komponenten (wie z.B. die Alarmierungsfunktion) ergänzt werden.